Ziele für nachhaltige Entwicklung
Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) - also die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung - wurden 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet und rufen Staaten, Unternehmen und Bürger:innen zu gemeinsamem Handeln für eine nachhaltige Zukunft auf. Auch die Velomax als Betreiberin vom Velodrom und der Max-Schmeling-Halle möchte zu diesen Zielen beitragen. Dafür haben wir unsere Betriebs- und Veranstaltungsprozesse mit den SDGs abgeglichen und acht besonders relevante Themenfelder identifiziert, die wir in den Fokus nehmen.
SDGs – Nachhaltige Entwicklungsziele
5 Geschlechter-Gleichheit
Wir stehen für ein gleichberechtigtes, sicheres und inklusives Arbeitsumfeld. Bei der Besetzung offener Positionen achten wir auf eine ausgewogene Bewerberauswahl. Wir haben einen Frauenanteil von 50 % in der Geschäftsführung. Flexible Arbeitszeitmodelle und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch in Führungspositionen, sind für uns selbstverständlich. Darüber hinaus engagieren wir uns regelmäßig im Rahmen des Future Day (ehem. Girls’ Day).
6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Wir setzen moderne Technologien ein, um den Wasserverbrauch in der Gebäudereinigung zu reduzieren, und minimieren die Wasserbelastung durch den gezielten Einsatz ökologischer und chemiereduzierter Reinigungsmethoden. Saubere und hygienische Sanitäreinrichtungen für alle Menschen haben dabei höchste Priorität. Zeitbegrenzer an Wasserhähnen und Duschen sowie der Einsatz von Sparperlatoren in Arena, Nebenhallen und Umkleiden tragen zusätzlich zur nachhaltigen Wassereinsparung bei.
7 Clean Energy
Energieeffizienz und die konsequente Reduzierung unseres Carbon Footprints sind zentraler Bestandteil unseres Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001. Wir beziehen 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energien, setzen vollständig auf LED-Beleuchtung und produzieren mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Max-Schmeling-Halle jährlich rund 225 MWh Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird.
8 Decent Work
Die Velomax steht für eine faire und pünktliche Vergütung aller Beschäftigten und wirkt Einkommensungleichheiten aktiv entgegen. Verhaltenskodizes für Mitarbeitende und Lieferanten – einschließlich der Einhaltung der Lieferkettensorgfaltspflichten – sowie regelmäßige Lieferantenaudits sichern verantwortungsvolles und transparentes Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
11 Sustainable Cities
Grünflächen und begrünte Dächer verbessern Mikroklima, Biodiversität sowie Wärmedämmung, ergänzt durch Bienenstöcke auf dem Gelände. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Max-Schmeling-Halle erzeugt jährlich rund 225 MWh Strom. Die Halle ist barrierefrei zugänglich, zentral gelegen, gut an den ÖPNV angebunden und unterstützt CO₂-freie Mobilität durch Fahrrad- und Rollerstationen. Ein konsequentes Abfallmanagement reduziert zusätzliche Umweltbelastungen.
12 Responsible Consumption
Sparsame Reinigungstechniken und nachhaltige Reinigungsmittel – inklusive Wasseraufbereitung und -wiederverwendung im Rahmen der Clean & Green-Zertifizierung – senken den Ressourcenverbrauch. Zusätzliche Wassereinsparungen erfolgen durch Sparperlatoren und den Einsatz von Kaltwasser in Besucherbereichen. In der Gastronomie setzen wir auf regionale, saisonale und ökologische Lieferanten, vermeiden Einwegbecher durch Pfandsysteme und spenden überschüssige Lebensmittel an gemeinnützige Einrichtungen.
13 Climate Action
Unser Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001 (seit 2021) bildet die Grundlage für eine kontinuierliche Reduzierung von Umweltbelastungen, unter anderem durch den verringerten Einsatz von Chemikalien in der Reinigung. Mobile Arbeitsmodelle unterstützen flexibles Arbeiten, während die Nachhaltigkeitsstrategie fest in Unternehmensgrundsätzen und Kommunikation verankert ist. Wissen teilen wir aktiv durch Führungen, Vorträge und Speaker-Auftritte auf Branchen- und Fachveranstaltungen sowie im Dialog mit regionalen und bundesweiten Medien.
15 Live on Land
In Zusammenarbeit mit einem örtlichen Imker beherbergt das begrünte Dach der Max-Schmeling-Halle mehrere Bienenvölker. Von Frühling bis Herbst übernehmen Guteschafe die naturnahe Pflege der Grünflächen und ersetzen motorisierte Mäher auf insektenfreundliche Weise. Vogelhäuschen, Vogelschutzaufkleber an Glasflächen sowie die regelmäßige Teilnahme an Biodiversitätsprojekten – etwa der NABU-Kampagne „Natürlich Strauch“ – fördern gezielt Artenvielfalt und den Schutz heimischer Tierarten.

